Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 19. September 2014

So war`s beim 1. "Rheinischen Café"

Eimmal im Monat, immer am 2. Sonntag, gibt es ab September in Düsseldorf im Stadtteil Flingern  ein "Rheinisches Café".


Im Nachbarschafts-Café du Kräh in der Krahestrasse 20 gibt es dann die Möglichkeit sich auszutauschen und rheinische Café-Kultur zu geniessen.

In unserer kleinen Rheinischen-Café-Projekt-Gruppe hat jeder eine andere Idee davon, was ein "Rheinisches Café" eigentlich ist.
Sicher ist nur, es sollen alle essbaren Zutaten für die Kuchen und Getränke möglichst aus regionaler Bio-Qualität bestehen.

Hier verschiedene Stimmen während der Visionsfindungsphase:
oh, unbeding rheinische Literatur - rheinische Geschichte, mir fällt ganz viel dazu ein - rheinische Zukunft, unbedingt, wir gestalten die Zukunft selbst - endlich mal wieder Kuchen backen, ich backe so viele ihr wollt - rheinisches Café, das ist so, wie früher bei uns Zuhause am Sonntag-Nachmittag - wir müssen unbedingt mal ein rein veganes Café machen - ein Mitmach-Bastel-Café wäre schön - unbedingt Sammeltassen - auf keinen Fall Sammeltassen

Beim "Rheinischen Café" können alle, die bei der Projektgruppe mitmachen, ihre Ideen einbringen und abwechselnd darf dann jeder mit Unterstützung der anderen sein Café-Projekt umsetzen.

Am letzen Sonntag ging es los. Das Thema war "Rheinische Literatur" und Ingrid, die diesmalige Haupt-Organisatorin hatte eine Lesung über Heinrich Heine und Düsseldorf zusammen mit Rolf vorbereitet.
Heinrich Heines Buch der Lieder

Aber zuerst wurde ein Buffet aufgebaut und die unterstützenden Projekt-Mitglieder hatten selbstgemachte Kuchen mitgebracht. Auch aus der Nachbarschaft kam ein Guglhupf.

Draußen auf der Straße wurde eine Plakatwand mit Einladung zu Kaffee und Kuchen aufgestellt. Tische wurden auf der Terrasse und in den Räumen zusammengeschoben und mit bunten Tischdecken und gepflückten Dahlien, Sonnenblumen und Kapuzinerkresse aus dem Hinterhof versehen.

Fair gehandelter Kaffee landete in Filtertüte Nr. 4 im Kaffeeautomat, der von da an im Dauereinsatz lief.


Das Kuchen-Buffet bestand aus Aprikosen-Riemchen, Kaltem Hund, Dinkel-Apfel-Vollkorn-Streusel, Hefe-Schnecken, veganem Käsekuchen, Pflaumenkuchen (Prumetaat), Guglhupf und Heinrich Heine Törtchen aus selbstgemachtem Blätterteig mit Karamell-Apfel-Füllung....

Hier findet ihr die Rezepte!

Um 16 Uhr bekam man Einblicke in die Welt Heinrich Heines. Besonders interessant war die Beschreibung der Geschichte. Bissig war sein Blick auf die Persönlichkeiten und Zustände seiner Zeit in Düsseldorf und darüber hinaus.
Besonders zu Herzen gehend für mich, das Gedicht über die schlesischen Weber, welches furchtbares Leid beschreibt.

Dieses Gedicht regt mich wieder dazu an, ein Design für ein Dorf zu versuchen. Wie muss ein Dorf gestaltet sein, damit es den Menschen dort gutgeht? Dazu mehr in einem anderen Post.

Am nächsten Sonntag geht es weiter mit der Reihe der wöchentlichen Cafés. Während einer japanischer Tee-Zeremonie beim "Café du thé" (immer am 3. des Monats) kann man um 15 Uhr japanische Köstlichkeiten mit grünem Tee in selbstgetöpferten Teeschalen genießen.


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