Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Samstag, 22. September 2012

Krisenvorsorge - Was könnte man denn so bevorraten?

Einige Zeit schon beschäftige ich mit dem Thema Krisenvorsorge



 Einerseits kriselt es überall und man merkt, daß man sich nicht auf das aktuelle Wirtschaftssystem verlassen kann -
andererseits ist das sowieso ein spannendes Thema für mich.

Ich liebe die alten Haushaltstechniken. Marmeladen und Aufstriche herstellen, alte Konservierungstechniken wie einsalzen, dörren, in Essig oder Öl einlegen uvm.

Da gibt es noch eine lange Liste von Dingen, mit denen ich mich noch beschäftigen will, wie Sauerkraut einzumachen z.B.



Hier geht es jetzt aber besonders um die Vorratshaltung.




Das Ergebnis meiner Erfahrung der letzten Jahren ist:  

Beschränke dich bei der Bevorratung auf 10 Artikel, die dir am wichtigsten sind.

Alles andere ist einfach zu aufwendig. Die Vollständigkeit der Vorräte und die Haltbarkeitsdaten kann man nur sehr mühevoll im Auge behalten.

Diese 10 Artikel könnten sein:

* einige Pakete Müsli
* Getreide - Roggen und Weizen und/oder Dinkel (zum Brot backen, für Frischkornbrei, Bratlinge oder Pfannekuchen. Wenn man es keimen  läßt, kann man damit noch eine zusätzliche Vitaminquelle schaffen.)
* Vollkornnudeln
* Hirse, Polenta oder Bulgur (weil sie nur kurz kochen müssen - im Augenblick beschäftige ich mich mit Hirse, da sie viele gesunde Eigenschaften hat und in früheren Zeiten ein Hauptnahrungsmittel war)
* verschiedene Nüsse
* gedörrtes Obst
* Salz, Essig und Öl - man kann damit z.B. viele Dinge jahrelang haltbar machen
* Geliermittel und Zucker (damit kann man sich Marmeladen, Sirup und Säfte  machen)



 Und man sollte Dinge auswählen, die man sowieso gerne ißt.

Eine Suppe wird man immer irgendwo bekommen, egal wie schlimm die Zeiten mal kommen mögen.

Fähigkeiten wie das ernten in der Natur, selber Sauerteig herzustellen und sich einiges an Obst und Gemüse selbst anbauen  zu können, finde ich, sind auch noch eine gute Vorsorgemöglichkeit.


Inzwischen kenne ich eine Wasserquelle etwas außerhalb der Stadt mit trinkbarem Wasser. Leider etwas sehr unpraktisch zu erreichen, aber dafür köstlich.


Unser Wirtschaftssystem ist darauf ausgelegt, daß wir darin konsumieren, deshalb hat man in unserer Industriekultur viele Fahigkeiten verloren, die ganz einfach sind und die einen frei machen.

Wenn man sich z.B. mit etwas Mehl und Wasser im Zeitraum von ca. 4-5 Tagen einmal einen Sauerteig selbst hergestellt hat, dann kann man ihn immer weiter verlängern und braucht sich keine Treibmittel mehr zu kaufen, um ein Brot herzustellen.



Von Vorteil finde ich auch, wenn man sich damit
beschäftigt hat, sich vegetarisch zu ernähren. Im Hinblick auf die Vorsorge ist es viel einfacher.
Ich esse jetzt drei Jahre kein Fleisch mehr. Dabei spare ich viel Geld, und bis jetzt hat mir noch nichts gefehlt. Es ist ein kleiner Baustein für ein umweltbewußteres Leben....

Aber dazu schreibe ich mal wann anders etwas.



Was würdet ihr denn so bevorraten?

Alles Liebe sendet Anke

Weitere Seiten mit vielen Tipps für die Krisenvorsorge und Bevorratung:

http://homesteadsurvival.blogspot.de/


http://www.krisenvorsorge.com




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