Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Sonntag, 16. September 2012

die Vogelmiere

Hier mal etwas interessantes über die Vogelmiere, die sich irgendwie einfach nicht auf meinem Balkon ansiedeln will.
Ich hätte gerne, daß sie bleibt, gucke nach ihr - und gieße sie zu viel.
Leider!!!
Wenn man sie einfach vergisst und gar nicht gießt, ist sie nicht mehr loszuwerden


Hier ein paar Infos von der Seite Krisenvorsorge:


http://www.krisenvorsorge.com/krisenvorsorgetipp-essbare-wildkraeuter-3-koestlichkeiten-aus-unkraut/:

Vogelmiere (Stellaria media)
Sie wächst wie ein grüner, puscheliger Teppich und bezaubert mit kleinen,
weißen



Sternchenblüten: die Vogelmiere. Man findet sie auf Äckern, aber auch in Gärten zwischen den Blumen. Beim Unkrautjäten hat man beinahe den Eindruck, es sei gar keine einzelne Pflanze; die feinen Stängel sind alle miteinander verwoben und man kann das Kraut leicht in Büscheln ausreißen. Sollten Sie das kleinblättrige Pflänzchen in Ihrem Garten haben, betrachten Sie doch das Unkrautjäten als Ernte. Denn die Vogelmiere schmeckt roh ganz ähnlich wie Kopfsalat – nur viel aromatischer.

Sie brauchen nichts auszusortieren, die Pflanze kann im Ganzen gegessen werden. Stängel, Blätter, Blüten und Fruchtkügelchen sind wohlschmeckend und proppenvoll mit Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten etwa doppelt so viel Calcium, dreimal so viel Kalium sowie Magnesium und siebenmal mehr Eisen als Kopfsalat. Zusätzlich liefern sie Kieselsäure und Gammalinolensäure und obendrein die Vitamine A, der B-Gruppe und C. Ganz besonders wertvoll ist das in der Vogelmiere enthaltene Selen. Die meisten Nahrungsmittel enthalten heute viel zu wenig davon. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ein ausreichender Selenspiegel eine gute zusätzliche Vorbeugung gegen Krebs.
Das zarte Blümchen wirkt im Übrigen heilungsfördernd bei Asthma und Lungenerkrankungen und darüber hinaus bei Gelenkentzündungen und Rheumatismus.
Erntezeit ist von März bis Oktober. Also dann: Halten Sie Ausschau nach der Vogelmiere!


Vogelmieren-Pesto
Ein sehr leicht nachzumachendes Rezept. Das Ergebnis schmeckt hervorragend zu Nudeln.
Pro 100 Gramm Vogelmiere brauchen Sie:
2 Esslöffel frische Pinienkerne und 4 Esslöffel Haselnuss- oder Walnussöl.
Zum Würzen nehmen Sie Salz, Pfeffer und 1 kleine Zehe Knoblauch.
Verwenden Sie für dieses Rezept möglichst einen großen Mörser. Man kann das Ganze aber auch in einem Mixer machen.
Zuerst waschen Sie die Vogelmiere in kaltem Wasser, legen Sie sie auf ein Küchenhandtuch und tupfen die Pflänzchen trocken.
Die Knoblauchzehe kleinschneiden.
Dann rösten Sie die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett) an. Nicht schwarz werden lassen und immer wieder rühren!
Zerstoßen Sie die gerösteten Pinienkerne ganz fein in dem Mörser. Dann geben Sie in kleinen Portionen die Vogelmiere abwechselnd mit dem Nussöl und der Knoblauchzehe dazu. Zerreiben Sie dabei ständig alle Zutaten zu einer Paste. Am Schluss schmecken Sie das Pesto mit Pfeffer und Salz ab.
Das schmeckt ganz hervorragend zu Nudeln aller Art, aber auch zu Salzkartoffeln.
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