Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Freitag, 1. Juni 2012

das Frühlingsfest der Freiburger Transition Initiative





An einem wundervoll sonnigen Tag mitten während der Eisheiligen im Mai fand das Frühlingsfest der Freiburger Transition Initiative im Garten der Kapriole, einer Schule in einem Park am Rande eines Waldes in Freiburg-Littenweiler statt.






Die Transition Town Bewegung wurde vor einigen Jahren in England gegründet. Schon zuvor fing der Permakulturlehrer Rob Hopkins mit seinen Studenten in West-Irland an, ein Konzept zu entwickeln, um eine Kleinstadt auf das Nach-Erdöl-Zeitalter vorzubereiten.
Innerhalb kürzester Zeit wurde daraus eine Bewegung, die sich über die ganze Welt ausbreitete.



Die gerade entstandene Herz-Seele-Gruppe der Freiburger Transition Initiative, die unter anderem für das Ausrichten von Feiern zuständig ist, hatte sich sehr viel Mühe gegeben und einen tollen Tag geplant.
Eine neue Festkultur wird dort gerade entwickelt. Wie feiert man schöne Feste zusammen? Wie lernen sich die Menschen besser kennen? Wie entsteht eine Gemeinschaft?






Hannah, Sarah und Ursula und die anderen aus der Herz-Seele-Gruppe haben durch das Fest geführt.
Mit dran gebastelt und organisiert und sich eingebracht haben die Leute aus den einzelnen Arbeitskreisen.



Die Freiburger haben im Mai schon am "Training for Transition" teilgenommen, ein zweitägiger Kurs, in dem man viele Methoden lernt, um Stadt und Menschen Richtung Nach-Erdöl-Zeitalter und Widerstandsfähigkeit gegen Krisen (Resilienz) zu mobilisieren und zu vernetzen.

Ab 11 Uhr war die Ankunft der Gäste geplant, damit man um 12 Uhr mit einem großen Kreis beginnen konnte.




Zum Ende dieser Eingangsrunde wurde ein Überblick über das Programm für den Tag gegeben. Immer wieder an diesem Tag wurde in einem Kreis Lieder aus verschiedenen Kulturen gesungen, und es wurden viele Kennenlern-Spiele gemacht.





Es gibt in der Freiburger Transition Initiative schon Arbeitskreise zu den Themen Gerechtes Wirtschaften, urbanes Gärtnern, Herz & Seele, Organisation, die Kerngruppe, achtsame Kommunikation......



Denis von den urbanen Gärtnern machte einen schönen Kräutersammel-Spaziergang.
Aus dem Buch "essbare Wildpflanzen" wurden dabei Informationen zu den Kräutern vorgelesen und später wurde ein Smoothie hergestellt.









Melani hatte alles dabei, um Saatbomben herzustellen.

Der Arbeitskreis urbanes Gärtnern  mit den Untergruppen Selbstversorgung, Guerilla Gardening und Balkongärtnern, stellte an einer Wand seine Projekte und Aktivitäten vor.


Jeder brachte Essen, Getränke und sein eigenes Geschirr mit.

An einem Zeitungs- und einem Büchertisch konnte man sich informieren.










Es gab die Möglichkeit zu malen. Dabei ist u.a. dieses Transparent entstanden:













Leider kam ich nicht dazu, die verschiedenen Ausruh-Rückzugsmöglichkeiten am Feuer oder in einem dazu bestimmten Raum zu testen.

Insgesamt ein toller Tag mit netten Leuten, die sich mit den, wie ich finde, wichtigen Themen auseinandersetzen, wie man eine schönere Zukunft für Städte, Dörfer und auch Nachbarschaften entwickelt, die sich mitten im anonymen, vom Erdöl abhängigen Industrie-Zeitalter befinden.

In Düsseldorf und den umliegenden Städten gibt es auch schon einige Transition-Aktive. Darüber bald mehr in einem anderen Post....



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