Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Dienstag, 1. Mai 2012

Brotchips herstellen

Seit kurzem habe ich eine neue Konservierungsmethode in mein Repertoire aufgenommen.

Ich stelle Brotchips her.





Brot, das zu alt zu werden droht, wird dabei in hauchdünne Scheiben (so ganz hauchdünn klappt es leider noch nicht) geschnitten und im Backofen getrocknet. 

Man kann es mal bei 100 Grad 20 Minuten ausprobieren. Zu heiß soll es nicht sein, da die Scheiben dann zuerst weich werden. Danach läßt man die Chips noch mind. 3 Stunden an der Luft trocknen. Sie müssen zum Schluß richtig knusprig und ganz trocken sein. Man kann es aus süßem oder normalen Brot machen.

Wenn man die Scheiben auf dem Rost einfach einige Tage in den Backofen legt, müßten sie aber auch ohne Hitze einfach so luftgetrocknet sein.
 
Besonders lecker schmecken die Brot-Chips, wenn man sie vor dem trocknen noch ganz leicht mit einem Pinsel mit einer Paste aus frisch geschnittenen Kräutern, etwas Salz und Olivenöl einstreicht. Dann würde ich sie aber nicht lufttrocknen.

Die Kräuter in Öl und Salz halten sich auch problemlos eine ganze Weile im Kühlschrank für eine nächste Brotchips-Aktion.

In getrocknetem Zustand sind die Chips jahrelang in einer Dose oder in einem Glas haltbar.  Ich werde sie aber als Proviant zu einer nächsten Exkursion mitnehmen ;-)








In dem Zusammenhang ist mir auch die Herstellung von Fruchtleder begegnet. Aber das ist eine andere Geschichte....

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