Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Mittwoch, 14. März 2012

Sauerteig-Brot herstellen




                                    

Endlich habe ich es mal wieder geschafft, mich dank des Projektes  


damit zu beschäftigen, Brot zu backen.


Da ich länger nicht dazu gekommen bin, mußte ich mich auch erstmal wieder mit der Herstellung des Sauerteigs beschäftigen.
Mein letzter Sauerteig war leider irgendwann nicht mehr zu gebrauchen.


Aber es war auch diesmal wirklich ganz einfach. Und obwohl ich das Rezept einfach abgewandelt habe, hat es trotzdem geklappt.
Für den Sauerteig braucht man nur Roggenmehl, Luft und lauwarmes Wasser.

Um die Brote dann zu backen habe ich in diesem Fall 600 g Roggenmehl (im Sauerteigansatz) und 700 g Dinkelmehl genommen. Meist habe ich eine Mischung von 700 g Roggenmehl und 300 g Dinkelmehl.

Ein wenig Angst hatte ich, daß es bei den doch eher kühlen Temperaturen gar nicht klappen würde, da in verschiedenen Anleitungen empfohlen wird, den Ansatz bei eher warmen Temperaturen herzustellen.

Ich habe ihn einfach mit einer Folie versehen und einem Küchenhandtuch drüber auf dem Tisch stehen lassen.

 Roggenmehl mit lauwarmen Wasser vermischt ergibt nach drei Tagen den Sauerteig

Laut Rezept sollte ich an zwei Abenden 100 g Mehl nehmen und 150 g lauwarmes Wasser untermischen.
Ich habe aber einfach 200 g genommen und 300 g Wasser, da ich nachher noch einige Löffel Sauerteig zur Sicherheit einfrieren wollte.
Auch habe ich von dem fertigen Sauerteig ca. 150 g für das nächste backen in ein Schraubglas in den Kühlschrank gegeben.
Am dritten Abend habe ich dann 200 g Mehl und nur einige wenige Eßlöffel Wasser genommen, damit die Konsistenz nicht mehr so dünn ist.

Und so hatte ich dann noch eine relativ große Menge Sauerteig, um ihn dann mit ca. 700 g Dinkelmehl zu vermischen.
Zuvor aber einige Löffel Sauerteig für das nächste backen zur Seite tun. Manche verkrümeln es mit Mehl, lassen es trocknen und heben es so auf. Ich persönlich hebe - wie oben beschrieben - etwas im Kühlschrank und auch mindestens eine Portion eingefroren auf.

Ach so, ja, an dieser Stelle Saaaalz nicht vergessen! 20 g (am besten abwiegen) je Kilo Mehl!!!





Manche geben auch einen Eßlöffel Öl dazu, damit das Brot nicht trocken wird. Das würde ich aber eher bei einem reinen Weizen- oder Dinkelbrot empfehlen.

Ich mache immer gleich drei Brote und friere dann zwei Brote ein.

Eigentlich hätte es laut Rezept gereicht, diese komplette Mischung jetzt nochmal 40 Minuten gehen zu lassen. Ich habe es aber den ganzen Tag stehen lassen, da ich erst abends wieder Zeit hatte.
Ich glaube, das war eine gute Entscheidung.

Abends habe ich den Brotteig also nochmal durchgeknetet und in drei gefettete Brotformen gegeben.

                                               Brot mit Mehl bestäubt vor dem backen

Diese habe ich dann nochmal ein Stündchen gehen lassen.

Dann habe ich den Backofen auf 240 Grad vorgeheizt und die Brote eine halbe Stunde gebacken (es hätte ein wenig länger sein können). Vorher muß man es oben einschneiden und mit Mehl bestäuben



                                       
Diese ganzen verschiedenen Zwischenstufen haben jedesmal einen Namen: Anstellgut, Ansatz uvm. Leider müßte ich mich da erstmal wieder richtig reinknien, um die hier jetzt ganz genau zu wissen.

Bald hoffentlich mehr aus Ankes Backstube......
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