Düsselblume

Gärtnern und was mich sonst noch so interessiert...

Mittwoch, 25. Januar 2012

die Transition Town-Bewegung

Auf der ganzen Welt fangen die Menschen an, den Wandel, den sie gerne sehen möchten, selber in die Hand zu nehmen.

Dabei geht es auch darum, sich in der Form selbst zu ermächtigen, daß man sich das Wissen wieder aneignet, welches einem durch die Industrie-Gesellschaft abhanden gekommen ist.
Wie baut man Salat an? Wie näht man aus alten Anziehsachen etwas praktisches neues? Wie macht man Obst für den Winter haltbar?

Dabei hat diese Graswurzelbewegung ganz viel Freude. Es entsteht eine neue Form von Gemeinschaft unter den Menschen.

Einen Anstoß zu dieser Bewegung in Form der Transition Town Bewegung hat Rob Hopkins gegeben, dem klar wurde, daß das Ende des Erdöl-Zeitalters abzusehen ist. Er hat in dem kleinen Ort Totnes in England Permakultur-Kurse und Vorträge abgehalten, die ganz schnell zu einer breiten Bewegung in der Bevölkerung geführt haben.

Er hat ein Buch mit dem Titel "ENERGIEWENDE - DAS HANDBUCH - Anleitung für zukunftsfähige Lebensweisen" geschrieben.

Ganz besonderer Wert wird in dieser Bewegung auf Resilienz gelegt. Dies ist ein Ausdruck für Widerstandfähigkeit, die Städte, Orte und Menschen gegenüber den Schwankungen äußerer Einflüsse entwickeln können.

Hier ist ein Film über die Transition Bewegung in England:



Um 15 Uhr trifft sich an jedem 1. Sonntag im Monat eine Transition Initiative in Düsseldorf.

Außerdem findet einmal im Monat ein Treffen für Neugierige statt, die sich informieren wollen.

Näheres über Ort und Zeit findet man auf der Seite http://www.tt-duesseldorf.de/

Auch in Köln, Wuppertal, Essen und Krefeld gibt es Initiativen, die sich über neue Leute freuen. 

In Deutschland sind die verschiedenen Transitions Initiativen u.a. auf der Seite
http://www.transition-initiativen.de/ vernetzt.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...